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Archiv für die Kategorie: Bundestagsfraktion

Du bist hier: Startseite1 / Bundestagsfraktion

Auf die gesetzliche Rente muss Verlass sein

21. April 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Der Bundeskanzler hat in einer Rede beim Bankenverband erklärt, die gesetzliche Rente werde „nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern“. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt sieht das anders – und verweist auf den Auftrag der Rentenkommission.

„Für die allermeisten Menschen ist die gesetzliche Rente die zentrale Einkommensquelle im Alter. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass, wer jahrelang einzahlt, sich auch auf eine stabile Rente im Alter verlassen können muss. Wer jetzt Verunsicherung und Ängste schürt, handelt verantwortungslos. Stattdessen sollte der Kanzler die Arbeit der Rentenkommission abwarten und deren Vorschläge anschließend mit uns sachlich beraten.

Die Rentenkommission hat den expliziten Auftrag, eine lebensstandardsichernde Altersvorsorge vor allem für kleine und mittlere Einkommen zu entwickeln. Das ist, was die Menschen von uns zu Recht erwarten. Wir haben erst im vergangenen Jahr das Rentenniveau bei 48 Prozent bis 2031 stabilisiert und damit vielen Rentnerinnen und Rentnern Sicherheit gegeben. Das sollte der Kanzler nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Für uns ist klar: Auf die gesetzliche Rente muss Verlass sein. Die Betriebsrente soll sie sinnvoll ergänzen. Wir werden die Vorschläge der Kommission abwarten und dann gemeinsam mit unserem Koalitionspartner eine Reform verabreden, die dem Rechnung trägt.”

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2025/05/euro-6547061_1280.jpg 853 1280 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-04-21 13:42:182026-04-21 13:42:18Auf die gesetzliche Rente muss Verlass sein

Kinder schützen – Alleinerziehende stärken

20. April 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Die aus einer internen Runde im Bundeskanzleramt veröffentlichten Vorschläge für Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss lehnt die SPD-Bundestagsfraktion entschieden ab.

Jasmina Hostert, familienpolitische Sprecherin:

„Wer hier den Rotstift ansetzt, spart auf dem Rücken von Kindern und Alleinerziehenden. Der Unterhaltsvorschuss ist kein Luxus, sondern eine zentrale Schutzleistung für hunderttausende Kinder, wenn ein Elternteil seiner finanziellen Verantwortung nicht nachkommt. Gerade für Alleinerziehende ist er ein verlässlicher Baustein, um den Alltag zu bewältigen und finanzielle Abstürze zu verhindern.

Eine Rückabwicklung der letzten Reform wäre ein massiver sozialpolitischer Rückschritt. Die Ausweitung des Anspruchs und der Wegfall zeitlicher Begrenzungen haben Planungssicherheit geschaffen und Armutsrisiken reduziert. Diese Errungenschaften jetzt infrage zu stellen, hieße: weniger Stabilität, mehr Unsicherheit und zusätzlicher Druck für Familien, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Das ist weder gerecht noch verantwortungsvoll – und es widerspricht dem Anspruch, Kinderarmut wirksam zu bekämpfen.“

Truels Reichardt, Kinderbeauftragter:

„Statt Leistungen bei den Schwächsten zu kürzen, braucht es einen klaren Fokus auf die tatsächlichen Schwachstellen des Systems. Die niedrigen Rückholquoten beim Unterhalt sind kein Beleg für ein überzogenes Leistungsniveau, sondern Ausdruck unzureichender Verwaltungsstrukturen und eines mangelhaften Datenaustauschs. Hier müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam ansetzen. Wer zahlen kann und sich seiner Verantwortung entzieht, muss künftig wirksamer in die Pflicht genommen werden.

Das dient dem Kindeswohl, entlastet die öffentlichen Haushalte und stärkt zugleich die Akzeptanz des Unterhaltsvorschusses. Effizienzsteigerungen ja – Leistungskürzungen nein. Unser Maßstab ist klar: Kinder schützen, Alleinerziehende stärken und soziale Sicherheit verlässlich gestalten. Dafür stehen wir als SPD-Bundestagsfraktion.“

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2025/05/euro-6547061_1280.jpg 853 1280 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-04-20 13:43:112026-04-21 13:44:40Kinder schützen – Alleinerziehende stärken
Foto: Jakub Pabis/unsplash.com

An den Rechten von Menschen mit Behinderungen darf nicht gespart werden

16. April 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Die aktuell in den Medien kursierende Streichliste für die Behinderten- sowie Kinder- und Jugendhilfe ist inakzeptabel. Wer bei Teilhabe und Jugendhilfe spart, spart am falschen Ende: Diese Unterstützung ist für viele Menschen unverzichtbar.

Jasmina Hostert, jugendpolitische Sprecherin;
Annika Klose, sozialpolitische Sprecherin;
Heike Heubach, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen:

“Die Überlegungen zu tiefgreifenden Einschnitten im sozialen Bereich sind nicht nur besorgniserregend, sondern in ihrer Tragweite schlicht inakzeptabel. Für uns ist klar: An den Rechten von Menschen mit Behinderungen darf nicht gespart werden. Die Eingliederungshilfe ist kein verzichtbarer Kostenfaktor, sondern ein zentrales Instrument, um Teilhabe überhaupt zu ermöglichen. Wer hier kürzt, verschlechtert die Lebensrealität der Betroffenen unmittelbar – und nimmt bewusst in Kauf, dass Familien zusätzlich unter Druck geraten.

Gleiches gilt für die Kinder- und Jugendhilfe: Sie ist kein politischer Spielraum, sondern ein unverzichtbarer Grundpfeiler unseres Sozialstaats. Kürzungen würden gerade diejenigen treffen, die ohnehin in schwierigen Lebenslagen sind – und ihnen wichtige Schutz- und Förderangebote entziehen. Das gefährdet nicht nur individuelle Lebenswege, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt.

Selbstverständlich sind wir bereit, über Reformen zu sprechen, die Bürokratie abbauen und Verfahren effizienter gestalten. Gleichzeitig gilt: Einsparungen auf dem Rücken der Schwächsten wird es mit uns nicht geben. Die Sozialdemokratie steht für eine starke, verlässliche soziale Infrastruktur – und für eine Politik, die schützt, statt auszuhöhlen. Teilhabe ist Menschenrecht.”

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2025/05/jakub-pabis-nq5owJwK1JI-unsplash.jpg 1280 1920 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-04-16 13:45:302026-04-21 13:46:38An den Rechten von Menschen mit Behinderungen darf nicht gespart werden

Wir werden mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern

1. April 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Dass die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute ihre Frühjahrsprognose für das Wirtschaftswachstum nun von 1,3 auf 0,6 Prozent für das Jahr 2026 gesenkt haben, war zu erwarten. Wir verfolgen die Entwicklungen auch in der Task Force der Koalitionsfraktionen weiter eng und werden gegensteuern, um Verbraucher:innen vor hohen Preisen zu schützen und sie zu entlasten.

Armand Zorn:

„Der Krieg im Iran beginnt leider, sich auf das deutsche Wirtschaftswachstum auszuwirken. Dass die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute ihre Frühjahrsprognose für das Wirtschaftswachstum nun von 1,3 auf 0,6 Prozent für das Jahr 2026 gesenkt haben, war zu erwarten.

Deutschland hat diese Entwicklungen in der Golfregion nicht verursacht, muss sich aber auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um auf diplomatischem Wege ein schnelles Kriegsende zu unterstützen – zum Wohle der Menschen vor Ort und zum Wohle unserer Wirtschaft.

Wir verfolgen die Entwicklungen auch in der Task Force der Koalitionsfraktionen weiter eng und werden gegensteuern. Wir werden geeignete Maßnahmen ergreifen, um das zarte Pflänzchen des Wirtschaftswachstums nicht ausdörren zu lassen. Die sieben Maßnahmen, welche wir im Rahmen der Task Force Iran als Prüfauftrag an die Bundesregierung gegeben haben, wollen wir so schnell wie möglich weiterdiskutieren und falls geeignet umsetzen. Besonders wichtig ist uns, die Verbraucher:innen vor hohen Preisen zu schützen und sie zu entlasten.

Darüber hinaus müssen wir Resilienz in all unserem politischen Handeln mitdenken. Das ist jetzt der zweite Energiepreisschock für die deutsche Wirtschaft in nur vier Jahren. Wir müssen unsere Wirtschaft schnell unabhängiger machen, u.a. durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Elektrifizierung bei Gebäudewärme, Mobilität und in der Industrie. Mit einem höheren Anteil von erneuerbaren Energien im Strommix können wir es schaffen, langfristig von derartigen Schocks kaum mehr betroffen zu sein.“

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2025/05/lxrcbsv-vVHXeu0YNbk-unsplash.jpg 1536 1920 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-04-01 12:37:382026-04-07 12:38:18Wir werden mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern

Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll

30. März 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen.

Nina Scheer:

„Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 haben wir als Koalition mit dem Koalitionsvertrag ausgeschlossen. Eine Verlängerung wäre weder notwendig noch sinnvoll, da die Erneuerbaren die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung sind. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen, damit die Ablösung fossiler Energieressourcen sowohl in Bezug auf Netzinfrastruktur als auch die Integration von Speichern und Flexibilitäten stattfinden kann. Mit den Ergebnissen der Expertenbefragung im Rahmen der Task Force „Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Krieges“ bedarf es aktuell keiner Reaktivierung von Kohlekraftwerken. Ohne ein entsprechendes Erfordernis wäre eine solche Maßnahme für die Energiewende kontraproduktiv und stünde für erneute fossile Lock-In Effekte. Angesichts weltweiter bestehender Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen muss alles darangesetzt werden, die aktuellen militärischen Konflikte zu beenden.“

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2021/10/mic-gd2773e86a_1280.jpg 847 1280 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-03-30 12:38:482026-04-07 12:40:56Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll
Foto: Jakub Pabis/unsplash.com

Barrierefreiheit nützt uns allen

11. Februar 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt.

„Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und macht klar, dass Barrierefreiheit eine zentrale Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe ist. Barrierefreiheit nützt uns allen: den Menschen mit Behinderung genauso wie der Mutter mit Kinderwagen, dem Senior mit Rollator, dem Reisenden mit Koffer, dem Patienten mit Gehhilfen. Dass Barrierefreiheit künftig stärker in der Privatwirtschaft verankert wird und der Bund seine Verantwortung für barrierefreie Gebäude, digitale Angebote und verständliche Kommunikation weiter konkretisiert, ist ein wichtiger Erfolg.

Zugleich sind wir im parlamentarischen Verfahren entschlossen, den Entwurf weiter zu verbessern. Unser Ziel bleibt ein Gesetz, das Barrieren konsequent abbaut und Teilhabe für alle Menschen wirksam schützt. Denn Inklusion macht das Leben leichter – für Millionen Menschen, jeden Tag. Wenn Wege frei sind, wenn Informationen verständlich sind, wenn Orte, Dienstleistungen und Waren für alle zugänglich sind – dann funktioniert Gesellschaft einfacher, menschlicher und gerechter.“

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2025/05/jakub-pabis-nq5owJwK1JI-unsplash.jpg 1280 1920 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-02-11 10:58:032026-02-19 10:59:21Barrierefreiheit nützt uns allen

Mehr Schutz vor überhöhten Mieten

9. Februar 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Kurzzeitvermietung und Möblierung dürfen nicht als Schlupflöcher für überhöhte Mieten genutzt werden. Dieser Praxis muss ein Riegel vorgeschoben werden. Es ist richtig, dass Justizministerin Stefanie Hubig hierzu Vorschläge vorgelegt hat und wir Tempo machen.

Statement von Sonja Eichwede:

„Ich begrüße den Vorschlag von Justizministerin Stefanie Hubig ausdrücklich, den Schutz von Mieterinnen und Mietern vor hohen Mietpreisen zu verbessern. Es kann nicht sein, dass Kurzzeitvermietung und Möblierung als Schlupflöcher für überhöhte Mieten genutzt werden. Dieser Praxis muss ein Riegel vorgeschoben werden. In vielen Großstädten ist es nahezu unmöglich, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die Reform ist notwendig, um in Konfliktfällen wieder ein Kräftegleichgewicht zwischen den Mieterinnen und Mietern und den Vermieterinnen und Vermietern herzustellen, das sozial ausgewogen ist. Es ist wichtig, dass wir hier Tempo machen. Bezahlbare Miete ist eine der sozialen Fragen unserer Zeit, die mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung betrifft.“

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2025/05/euro-6547061_1280.jpg 853 1280 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-02-09 10:51:202026-02-19 10:57:12Mehr Schutz vor überhöhten Mieten

Holocaust-Gedenktag: Erinnerung bewahren, Demokratie schützen

27. Januar 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Holger Mann, stellvertretender Sprecher für Kultur und Medien:

Am 27. Januar gedenken wir der Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden durch die NS-Diktatur. Angesichts schwindender Zeitzeugenschaft, wachsender Bedrohungen durch Hass und Desinformation sowie neuer digitaler Möglichkeiten steht die Erinnerungskultur vor einem Wandel. Mit einer neuen Gedenkstättenkonzeption setzt der Deutsche Bundestag ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige, geschützte und lebendige Erinnerung.

„Am 27. Januar erinnern wir an die Ermordung von 6 Millionen Juden durch die NS-Diktatur. Dieser Tag mahnt uns, dieses Menschheitsverbrechen nicht zu vergessen und einzustehen – für Menschenwürde, für Demokratie und für Zivilcourage.

Der heutige Holocaust-Gedenktag zeigt uns jedoch auch: Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs steht unsere Erinnerungskultur vor fundamentalen Herausforderungen. Die Zahl der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geht stetig zurück, wie zuletzt der Tod der engagierten Eva Schloss, Ehrenpräsidentin des Anne Frank Trust, deutlich gemacht hat.

Gleichzeitig eröffnen digitale Medien neue Möglichkeiten für niedrigschwellige Bildungsangebote und Austausch. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Tove Friedman zeigen, wie Erinnerung auch junge Menschen erreichen kann. Gemeinsam mit ihrem Enkel Aron nutzt sie soziale Medien, um die Erinnerung an die Shoah in zeitgemäßen Formaten wachzuhalten.

Diesen Chancen stehen jedoch wachsende Risiken gegenüber. Angriffe auf Jüd:innen und Gedenkstätten nehmen zu. Desinformationen, Verschwörungserzählungen und Hassrede verbreiten sich rasant in sozialen Netzwerken. Umso wichtiger ist die Arbeit der NS-Gedenkstätten, deren Arbeit zukunftsfähig aufgestellt werden und entschieden geschützt werden muss. Mit der neuen Gedenkstättenkonzeption schaffen wir im Deutschen Bundestag die Voraussetzungen für eine langfristige Sicherung und Weiterentwicklung unserer Erinnerungskultur.“

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2021/10/mic-gd2773e86a_1280.jpg 847 1280 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-01-27 10:47:172026-01-28 10:47:49Holocaust-Gedenktag: Erinnerung bewahren, Demokratie schützen

Wir machen Schluss mit dem Hin- und Herschicken von Behörde zu Behörde

27. Januar 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Am Dienstag wurden die Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform übergeben. Dagmar Schmidt spricht von einer „wirklich großen Lösung“. Der neue Sozialstaat soll einfacher und digitaler werden.

„Wir wollen den Alltag der Menschen leichter machen. Der Abschlussbericht der Sozialstaatsreformkommission ist ein guter Aufschlag, wie wir Staat und Verwaltung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger modernisieren können. Aktuell geben wir viel Geld für unseren Sozialstaat aus, ohne dass die Menschen, für die er gedacht ist, immer das Gefühl haben, dass er für sie gut funktioniert. Das ändern wir jetzt.

Wir machen Schluss mit dem Hin- und Herschicken von Behörde zu Behörde und schaffen stattdessen eine zentrale Anlaufstelle, die nicht nach Zuständigkeiten, sondern nach Lebenslagen berät und anschließend unterstützt. Eine Anlaufstelle, die sowohl digital als auch vor Ort erreichbar ist, damit alle sie erreichen können.

Wir drehen das große Rad und machen aus mehreren Sozialgesetzbüchern eins. Wir fassen Leistungen zusammen und geben dem Sozialstaat eine neue Logik. Damit reduzieren wir Bürokratie, verhindern Leistungslücken und sorgen dafür, dass Unterstützung schneller und verlässlicher dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Ich freue mich sehr darüber, dass die Kommission eine wirklich große Lösung vorgestellt hat – ohne Sondervoten. Das ist nicht nur das Verdienst von Ministerin Bas, sondern auch ein starkes Zeichen, dass es alle ernst meinen. Das macht auch Hoffnung auf eine mögliche Grundgesetzänderung, die eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen ermöglicht.“

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2021/10/mic-gd2773e86a_1280.jpg 847 1280 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-01-27 10:44:312026-01-28 10:45:26Wir machen Schluss mit dem Hin- und Herschicken von Behörde zu Behörde

Patientenrechte stärken: mehr Sicherheit bei Behandlungsfehlern

26. Januar 2026/in Bundestagsfraktion /von Redaktion

Der 26. Januar ist der “Tag des Patienten”. Die SPD-Bundestagsfraktion kämpft für mehr Rechte bei Behandlungsfehlern: Ein Härtefallfonds, geringere Beweisanforderungen und besserer Aktenzugang sollen Betroffenen schneller helfen. Das Ziel ist mehr Transparenz, Orientierung und Sicherheit im Gesundheitssystem.

Dr. Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:

“Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Ein modernes Gesundheitssystem muss sich konsequent an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientieren. Im Koalitionsvertrag haben wir daher vereinbart, dass wir die Rechte der Patientinnen und Patienten bei medizinischen Behandlungsfehlern gegenüber den Behandelnden weiter stärken wollen. Wir nehmen deshalb den Auftrag aus dem Koalitionsvertrag sehr ernst und arbeiten intensiv an einer umfassenden Stärkung der Patientenrechte.

Ein Härtefallfonds bei Behandlungsfehlern ist für uns ein wirksames Instrument, um Patientinnen und Patienten mehr Sicherheit zu geben, die sich in einer Ausnahmesituation befinden. Auch eine Reduzierung des Beweismaßes in Verfahren kann deshalb einen Beitrag dazu leisten, dem Geschädigten schneller zu seinem Recht zu verhelfen. Unser Ziel ist ein Gesundheitssystem, das nicht nur leistungsfähig ist, sondern Orientierung, Transparenz und Sicherheit bietet.”

Stefan Schwartze, zuständiger Berichterstatter:

“Der Koalitionsvertrag gibt uns den Auftrag, Patientinnen und Patienten im Behandlungsgeschehen zu stärken. Dazu gehört auch eine Anpassung bei den Patientenrechten. Im Verfahren rund um vermutete Behandlungsfehler sehen wir immer wieder größte Schwierigkeiten für die Patientinnen und Patienten. Hier sehe ich in einer Absenkung des Beweismaßes einen längst überfälligen Schritt.

Einen ersten wichtigen Schritt zur Verbesserung der Patientenrechte haben wir bereits im Rahmen des Gesetzes zur Änderung des Behandlungsvertragsrechts gemacht, indem wir den Anspruch der Patientinnen und Patienten auf unverzügliche Bereitstellung einer kostenlosen Kopie ihrer vollständigen Behandlungsakte geregelt haben.”

https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2024/01/stethoscope-2617701_1280.jpg 817 1280 Redaktion https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2020/03/spdmilk4.png Redaktion2026-01-26 12:26:262026-01-30 12:28:42Patientenrechte stärken: mehr Sicherheit bei Behandlungsfehlern
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