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Bahntrasse Hannover-Bielefeld: Neubautrasse nicht ausgeschlossen

Um einen aktuellen Stand bei der Bahntrasse Hannover – Bielefeld zu erhalten, haben die heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze und Achim Post – gemeinsam mit ihren Bundestagskolleg*innen Ralf Brinkhaus, Maik Beermann (beide CDU) und Marja-Liisa Völlers (SPD) – den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, angeschrieben. Mittlerweile liegt die Antwort aus dem Bundesverkehrsministerium vor.

Achim Post und Stefan Schwartze hierzu: “Diese Antwort des Bundesverkehrsministeriums  bestätigt unsere Sorge und Skepsis. Das Schreiben verdeutlicht unserer Ansicht nach noch einmal, dass eine Neubautrasse nicht ausgeschlossen ist. Auch die im Herbst ins Spiel gebrachte neue Bahnlinie zwischen Bielefeld und Stadthagen soll geprüft werden. Unser Ziel war und ist glasklar: Wir engagieren uns mit aller Kraft parteiübergreifend für den  Ausbau der bestehenden Bahntrasse! Unabdingbar ist für uns vor allem eins: Wir setzen auf die mehrfach zugesagte umfassende Bürgerbeteiligung im Rahmen des Bürgerdialoges.”

Allerhöchste Eisenbahn – Für eine europäische Bahngesellschaft

Foto: pixabay.com

Wenn ich nach meinen Hobbys gefragt werde, antworte ich oft mit „Bahn fahren. Aber nicht freiwillig“. Und so ist es: Ich verbringe sehr viel Zeit in Zügen. Mir ist das schon deutlich lieber als die selben Strecken mit Auto fahren zu müssen. Im Zug kann ich die Augen nochmal zumachen, ich kann etwas lesen oder zum Beispiel diesen Text schreiben.

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Spitzentreffen Bahn und Politik in Porta Westfalica

Der Widerstand gegen eine mögliche Streichung von IC-Halten in Bünde, Bad Oeynhausen und Minden wuchs schnell und parteiübergreifend, als entsprechende Überlegungen der Deutschen Bahn (DB) bekannt wurden. Für Unverständnis in der Region sorgte außerdem die Idee, eine ICE-Sprinterlinie von Köln nach Berlin einzurichten, ohne einen Zwischenhalt in Bielefeld. Die betroffenen Kommunen und Landkreise brachten Resolutionen auf den Weg. Auch die OWL-Abgeordneten in Bund und Land bezogen klar Position.

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Bahntrasse Minden-Seelze: Heimische SPD-Bundestagsabgeordnete erhalten Antwort aus dem Bundesverkehrsministerium zum Dialogforum

Die heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Achim Post (Minden-Lübbecke) und Stefan Schwartze (Herford) haben gemeinsam mit ihrer niedersächsischen Kollegin Marja-Liisa Völlers das Bundesverkehrsministerium um Auskunft zum weiteren Planungsverfahren und insbesondere zum Dialogforum unter Einbindung der Betroffenen gebeten.

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SPD-Bundestagsabgeordnete machen sich stark für ICE- und IC-Halte in OWL

Die Deutsche Bahn plant im Fernverkehr auf der Strecke Köln – Berlin eine neue ICE-Sprinterlinie. In einem Gespräch mit dem DB-Vorstand Ronald Pofalla sowie dem DB-Konzernbevollmächtigten für das Land NRW Werner Lübberink fragten die ostwestfälischen SPD-Bundestagsabgeordneten nun genauer nach.

Die neue Sprinterlinie ist nach DB-Auskunft als zusätzliche Verbindung gedacht. Der ICE-Bahnhof Bielefeld soll weiterhin im Stundentakt angefahren werden. Im Zuge dessen soll es auch Änderungen an der IC-Linie Amsterdam – Berlin geben. Die Halte in Minden, Bad Oeynhausen und Bünde könnten möglicherweise von dieser Linie nicht mehr bedient werden. Die SPD-Abgeordneten Wiebke Esdar (Bielefeld), Elvan Korkmaz (Gütersloh), Achim Post (Minden-Lübbecke I) und Stefan Schwartze (Herford – Minden-Lübbecke II) wollen dies verhindern.

Die heimischen Abgeordneten nach dem Gespräch im Bahntower: „Wir haben Herrn Pofalla und Herrn Lübberink deutlich dargelegt, dass die Fernverkehrshalte in Ostwestfalen-Lippe eine große Bedeutung für die Menschen und die heimische Wirtschaft in unserer Region haben. Wir werden weiter nachdrücklich die Interessen Ostwestfalen-Lippes vertreten und haben deshalb die zuständigen Vertreter der Deutschen Bahn und des Bundesverkehrsministeriums zu einem Ortstermin eingeladen.“

„Wir lassen die Landesregierung nicht aus ihrer Verantwortung!“

Unterstützt sehen sich die heimischen Bundes- und Landtagsabgeordneten Achim Post und Christina Weng (beide SPD) durch Landesverkehrsminister Hendrik Wüst:

In seiner Antwort auf die Kleine Anfrage von Christina Weng zur ICE-Strecke Bielefeld-Hannover spricht sich der NRW-Verkehrsminister gegen die Tunnelbahn aus. Außerdem hält der Minister den direkten Anschluss der Stadt Minden an den DB-Fernverkehr auch in Zukunft für notwendig.

Achim Post und Christina Weng sind zufrieden mit den klaren Aussagen des Ministers: „Dass sich auch der jetzige NRW-Verkehrsminister gegen die Pläne des Bundesverkehrsministeriums stellt und eine Alternative zum Tunnel unterstützt und damit die Linie seines SPD-Vorgängers fortführt, ist positiv.

Damit sind wir weiterhin auf einem gemeinsamen Weg mit der Landesregierung in Niedersachsen, die sich in ihrem Koalitionsvertrag ähnlich festgelegt hat.
Auch die zustimmende Position des Verkehrsministers zum Anschluss der Stadt Minden an den DB-Fernverkehr begrüßen wir.

Wir werden aber die Landesregierung nicht aus der Verantwortung lassen, möglichst schnell und zielstrebig ihren Einfluss auf die Planung und den Zeitablauf des notwendigen Ausbaus geltend zu machen.

Der viergleisige Ausbau zwischen Porta Westfalica und Seelze muss so schnell wie möglich umgesetzt werden und die Fernverkehrsanbindung von Minden erhalten bleiben.“