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	<title>SPD Minden-Lübbecke</title>
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	<description>Die Sozialdemokrat:innen im Mühlenkreis</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Aug 2026 19:57:55 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Jochen Ott bei Zentrallager e.V. in Minden</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/08/04/jochen-ott-bei-zentrallager-e-v-in-minden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 19:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreisverband]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Spitzenkandidat der NRWSPD Jochen Ott hat das Zentrallager e.V. in Minden besucht. Vor Ort konnte er sich von der wichtigen Arbeit, die geleistet wird, überzeugen und wo die aktuellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28549" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28549" class="size-medium wp-image-28549" src="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-225x300.jpg 225w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-768x1024.jpg 768w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-1152x1536.jpg 1152w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-1536x2048.jpg 1536w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-1125x1500.jpg 1125w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/20260728_112626233_iOS-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-28549" class="wp-caption-text">Jochen Ott freut sich über ein rundes Fundstück, rechts von ihm beim Stöbern Gerd Borchers und zwischen den Beiden der Minden-Lübbecker SPD-Kreisvorsitzende Micha Heitkamp.</p></div>
<p class="Normal tm5"><em><span class="tm6">Der Spitzenkandidat der NRWSPD Jochen Ott hat das Zentrallager e.V. in Minden besucht. Vor Ort konnte er sich von der wichtigen Arbeit, die geleistet wird, überzeugen und wo die aktuellen Herausforderungen für den Verein liegen.</span></em></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm7">Von Großindustrie und innovativem Start-Up über Kita und Sozialbetrieb bis hin zu Wohnangeboten für psychisch kranke Menschen: Im Rahmen seiner „NRW, jetzt erst gerecht!- Tour“ ist der Spitzenkandidat der NRWSPD <strong>Jochen Ott</strong> aktuell in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs. In der vergangenen Woche besuchte er das Zentrallager e.V. in Minden.</span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm7">Im Beisein des Vereinsvorsitzenden <strong>Uwe Reuter</strong> sowie des Geschäftsführers <strong>Gerd Borchers</strong> konnte er sich von der wichtigen Arbeit des Vereins überzeugen: Langzeitarbeitslose und Menschen, die aus dem Gefängnis kommen, haben die Chance, wieder an den Arbeitsmarkt herangeführt zu werden. Sie bekommen wieder einen Alltag mit sinnvollen Aufgaben und Struktur. </span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm7">Die Arbeiten, die der Verein, Mitglieder und Mitarbeitende leisten sind vielschichtig und ein wichtiger Bestandteil für die gesamte Region: Entrümpelung und Hilfe bei der Haushaltsauflösung, Unterstützung der Stadt Minden beim Recycling auf dem Wertstoffhof, Betrieb eines Second-Hand-Kaufhauses und nicht zuletzt die Kooperation mit dem Jobcenter proArbeit des Kreises zeigen die Vielschichtigkeit der Aktivitäten.</span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm7">Wie viele Vereine, lebt Zentrallager e.V. vom Engagement der vielen Ehrenamtlichen vor Ort wie auch von kommunalen Zuschüssen. Deshalb warb Ott für ein starkes Ehrenamt wie auch die Fortführung der Projekte, um genau solche Angebote aufrecht zu erhalten. </span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm7">Am Ende des Rundgangs durch das Kaufhaus gab es sogar noch eine besondere Überraschung: Unter den dort für Liebhaber erhältlichen alten Aufklebern aus den letzten Jahrzehnten entdeckte<strong> Jochen Ott</strong> auch alte SPD-Sticker. Da konnte es sich der Spitzenkandidat nicht nehmen lassen, selbst zuzuschlagen. Und mit Blick auf die Arbeit des Vereins Zentrallager e.V. sagte er:</span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm7">„An Vereinen wie Zentrallager e.V. sieht man, wie wichtig starke ehrenamtliche Strukturen sind. Das gilt einerseits für die Menschen, die hier arbeiten und dank des Vereins wieder zurück in die Spur finden, aber auch für die Stadt und den Kreis, die enorm von diesen Angeboten profitieren. Eine solidarische Gemeinschaft braucht ein starkes Ehrenamt.“</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2. Lesung im Goethepark bei schönstem Sommerwetter</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/08/03/2-lesung-im-goethepark-bei-schoenstem-sommerwetter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.spd-mi-lk.de/?p=28543</guid>

					<description><![CDATA[Der SPD-Ortsverein Königstor veranstaltete am 11.07.2026 bereits seine zweite Lesung im Goethepark im Stadtbezirk Königstor. Das diesjährige Oberthema der Lesung stand unter dem Motto „Meinungsfreiheit“. Weiterlesen auf spdminden.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-scaled.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-28544" src="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="2388" srcset="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-scaled.jpg 2560w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-300x280.jpg 300w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-768x717.jpg 768w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-1536x1433.jpg 1536w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-2048x1911.jpg 2048w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/08/Lesung-1500x1400.jpg 1500w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Der SPD-Ortsverein Königstor veranstaltete am 11.07.2026 bereits seine zweite Lesung im Goethepark im Stadtbezirk Königstor. Das diesjährige Oberthema der Lesung stand unter dem Motto „Meinungsfreiheit“.</p>
<blockquote><p><a href="https://spd-stadtverband-minden.de/2026/08/2-lesung-im-goethepark-bei-schoenstem-sommerwetter/" target="_blank" rel="noopener">Weiterlesen auf spdminden.de</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Traditionelle Radtour der SPD Wietersheim-Frille: Ein gelungener Tag mit Landschaften, Kultur und Geselligkeit</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/31/traditionelle-radtour-der-spd-wietersheim-frille-ein-gelungener-tag-mit-landschaften-kultur-und-geselligkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 17:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag, den 25. Juli 2026, fand die traditionelle Radtour der SPD Wietersheim-Frille durch den Nordkreis der Stadt Petershagen statt. Wie in jedem Jahr folgte die beliebte Veranstaltung dem Motto: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5159-rotated.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-28523" src="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5159-rotated.jpg" alt="" width="2016" height="1512" srcset="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5159-rotated.jpg 2016w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5159-300x225.jpg 300w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5159-768x576.jpg 768w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5159-1536x1152.jpg 1536w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5159-1500x1125.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 2016px) 100vw, 2016px" /></a></p>
<p>Am Samstag, den 25. Juli 2026, fand die traditionelle Radtour der SPD Wietersheim-Frille durch den Nordkreis der Stadt Petershagen statt. Wie in jedem Jahr folgte die beliebte Veranstaltung dem Motto: Gemeinsam radeln, Natur erleben und ins Gespräch kommen. Mit einer großen Anzahl an Teilnehmenden wurde die rund 40 Kilometer lange Strecke zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.</p>
<blockquote><p><a href="https://www.spd-petershagen-weser.de/meldungen/traditionelle-radtour-der-spd-wietersheim-frille-ein-gelungener-tag-mit-landschaften-kultur-und-geselligkeit/" target="_blank" rel="noopener">Weiterlesen auf spd-peterhagen-weser.de</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Start des neuen Kita-Jahres: Während Schwarz-Grün anstößt, stoßen unsere Kitas an ihre Grenzen</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/31/zum-start-des-neuen-kita-jahres-waehrend-schwarz-gruen-anstoesst-stossen-unsere-kitas-an-ihre-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 15:46:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagsfraktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 1. August beginnt das fünfte und letzte Kita-Jahr unter der amtierenden schwarz-grünen Landesregierung. Personelle Unterbesetzungen, wegfallende Betreuungsplätze und eine wachsende Lücke zwischen Bedarf und Angebot prägen die Bilanz. Dazu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 1. August beginnt das fünfte und letzte Kita-Jahr unter der amtierenden schwarz-grünen Landesregierung. Personelle Unterbesetzungen, wegfallende Betreuungsplätze und eine wachsende Lücke zwischen Bedarf und Angebot prägen die Bilanz.</strong></p>
<p><strong>Dazu erklärt Dr. Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:</strong></p>
<p>„Ein neues Kita-Jahr beginnt – und für Kinder, Familien und Beschäftigte sind die Herausforderungen wieder größer geworden. Gruppen schließen, Betreuungszeiten werden gekürzt und Eltern wissen morgens nicht, ob sie ihr Kind überhaupt in die Kita bringen können. Beschäftigte versuchen jeden Tag, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Viele gehen dabei längst über ihre Belastungsgrenze.</p>
<p>Diese Entwicklungen sind kein Naturgesetz: Sie sind das Ergebnis politischer Entscheidungen. CDU und Grüne haben vier Jahre verstreichen lassen, ohne die Kitas verlässlich zu stärken. Die Zahl der gemeldeten personellen Unterbesetzungen liegt erneut über dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig gehen im neuen Kita-Jahr mehr als 17.000 Betreuungsplätze verloren, obwohl selbst der Familienbericht der Landesregierung von 85.000 fehlenden Plätzen allein für unter Dreijährige spricht. Wenn es wirklich der Wunsch von Ministerin Schäffer ist, dass alle Kinder einen Kita-Platz bekommen, dann entfernt sie sich gerade von diesem Ziel statt ihm näher zu kommen.</p>
<p>Hinter den nackten Zahlen stehen Kinder, die keinen Platz bekommen. Dahinter stehen Eltern, die ihre Arbeitszeit reduzieren, berufliche Pläne aufgeben oder jeden Tag aufs Neue improvisieren müssen. Beschäftigte sollen auffangen, was die Landesregierung durch falsche Weichenstellungen verursacht hat. Familienministerin Schäffer trägt hier die politische Verantwortung.</p>
<p>Noch nie ist während der gesamten Amtszeit einer Landesregierung keine KiBiz-Reform in Kraft getreten. Kurz vor Beginn der Sommerferien haben CDU und Grüne noch rechtzeitig vor der Landtagswahl ein Gesetz beschlossen, dessen Auswirkungen aber erst nach der Wahl zu spüren sein werden. Ihre Antwort auf den Fachkräftemangel lautet: Weniger Fachkräfte. Ihre Antwort auf Betreuungslücken lautet: Größere Gruppen. Statt das System zu stärken, organisiert Schwarz-Grün den Mangel neu.</p>
<p>Wissenschaft, Träger und Beschäftigte haben eindringlich vor diesen Entscheidungen gewarnt. Die Koalition hat ihre Einwände beiseitegeschoben und sich anschließend öffentlich mit Sekt gefeiert. Während CDU und Grüne auf ihr eigenes Gesetz anstoßen, stoßen Kinder, Familien und Beschäftigte an ihre Grenzen. Das zeigt, wie weit sich diese Landesregierung vom Alltag in den Kitas entfernt hat.</p>
<p>Eine andere Entwicklung ist politisch möglich. Dafür müssen aber andere Entscheidungen getroffen werden. Wir wollen Kitas durch eine Sockelfinanzierung verlässlich ausstatten, statt sie von der Zahl gebuchter Betreuungsstunden abhängig zu machen. Mehr Fachkräfte und kleinere Gruppen sollen Beschäftigte entlasten und die Qualität verbessern. Familien müssen darauf vertrauen können, einen guten Kita-Platz für ihre Kinder zu bekommen. Die Sprachbildung werden wir in der Kita stärken statt Kinder mit Förderbedarf in Bussen zu Sprachkursen zu fahren. Außerdem darf der Wohnort nicht darüber entscheiden, wie stark Eltern finanziell belastet werden. Deshalb fordern wir auch weiterhin die Abschaffung der Elternbeiträge. Wir werden mit dem dritten Kita-Jahr beginnen und damit ein Versprechen an die Eltern einlösen, das Schwarz-Grün gebrochen hat.</p>
<p>Den Beschäftigten möchte ich ausdrücklich sagen: Wir sehen, was Sie jeden Tag leisten. Wir wissen, wie oft Sie einspringen, improvisieren und an Ihre Grenzen gehen, um das Beste für Kinder und Familien zu ermöglichen. Sie verdienen mehr als Dankesworte. Sie brauchen Entlastung, verlässliche Arbeitsbedingungen und eine Politik, die frühkindliche Bildung zur Priorität macht. Wir wünschen allen Kindern, Familien und Beschäftigten einen guten Start in das neue Kita-Jahr. Unser Versprechen steht: Mit den richtigen politischen Entscheidungen kann NRW wieder zu einem Land werden, in dem jedes Kind dieselben Chancen bekommt.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir wollen die Erbschaftsteuer gerechter machen</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/30/wir-wollen-die-erbschaftsteuer-gerechter-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 17:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagsfraktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im Oktober über Regelungen zur Erbschaftsteuer. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit – sagen Wiebke Esdar und Frauke Heiligenstadt. Wiebke Esdar, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion:  &#8220;Wer viel erbt, muss [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im Oktober über Regelungen zur Erbschaftsteuer. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit – sagen Wiebke Esdar und Frauke Heiligenstadt.</p>
<p><strong>Wiebke Esdar, </strong><em>stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion: </em></p>
<p>&#8220;Wer viel erbt, muss einen fairen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Wir wollen die Erbschaftsteuer noch in dieser Legislaturperiode reformieren und gerechter machen. Die Verhandlungen vor dem Bundesverfassungsgericht zur Erbschaftsteuer gehen im Oktober in die entscheidende Runde.</p>
<p>Im Kern geht es um eine einfache Frage: Warum zahlen Erben großer Millionenvermögen oft weniger Steuern als Familien, die nur das Haus der Großmutter und etwas Erspartes übernehmen? Für die SPD ist klar: Das ist ungerecht. Die heutigen Sonderregeln für Betriebsvermögen ermöglichen es, riesige Vermögen häufig nahezu steuerfrei weiterzugeben. Nicht ohne Grund wird die Erbschaftsteuer deshalb von manchen als „Dummensteuer“ bezeichnet.</p>
<p>Mit unserem Konzept <a href="https://www.wiebke-esdar.de/neuigkeiten/2026/1/13/fairerben" data-cke-saved-href="https://www.wiebke-esdar.de/neuigkeiten/2026/1/13/fairerben">FairErben</a> schaffen wir mehr Steuergerechtigkeit. Die große Mehrheit profitiert: Das Familienheim bleibt steuerfrei, und jede Erbin und jeder Erbe erhält einen Freibetrag einer Million Euro. Im Gegenzug schaffen wir die ungerechten Privilegien für die größten Vermögen ab. Gleichzeitig sichern wir Arbeitsplätze mit fairen Regeln für die Vererbung von Betriebsvermögen. Die zusätzlichen Einnahmen wollen wir in Bildung investieren, von der KiTa bis zur Hochschule. Denn Chancen dürfen nicht von der Herkunft abhängen. Eine gerechte Erbschaftsteuer sorgt dafür, dass nicht nur Vermögen, sondern auch Zukunftschancen fairer verteilt werden.“</p>
<p><strong>Frauke Heiligenstadt, </strong><em>finanzpolitische Sprecherin:</em></p>
<p>&#8220;Ich begrüße es sehr, dass das Bundesverfassungsgericht zeitnah die Steuerprivilegien für sehr hohe Betriebsvermögen im Erbschaftsteuerrecht auf den Prüfstand stellt. Es geht um eine Grundsatzfrage der Steuergerechtigkeit und darum, ob die geltenden Ausnahmen mit dem Gleichheitsgrundsatz unseres Grundgesetzes vereinbar sind.</p>
<p>Für die SPD ist klar: Wer ein Unternehmen übernimmt, Arbeitsplätze sichert und Verantwortung für Beschäftigte trägt, muss sich auf steuerliche Rahmenbedingungen verlassen können. Gleichzeitig kann es nicht sein, dass milliardenschwere Vermögensübertragungen durch weitreichende Steuerprivilegien regelmäßig begünstigt werden. Ein gerechtes Erbschaftsteuerrecht muss leistungsfähige Unternehmen schützen, darf aber keine ungerechtfertigten Schlupflöcher für sehr große Vermögen eröffnen. Wir werden die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mit Respekt aufnehmen und sorgfältig auswerten.</p>
<p>Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens sehen wir jedoch politischen Handlungsbedarf. Deshalb haben wir mit <a href="https://www.wiebke-esdar.de/neuigkeiten/2026/1/13/fairerben" data-cke-saved-href="https://www.wiebke-esdar.de/neuigkeiten/2026/1/13/fairerben">FairErben</a> ein Reformkonzept vorgelegt, das den Erhalt von Unternehmen und Arbeitsplätzen mit mehr Steuergerechtigkeit verbindet. Darüber wollen wir nun konstruktiv und zügig mit unserem Koalitionspartner ins Gespräch kommen. Unser Ziel ist ein modernes, verfassungssicheres Erbschaftsteuerrecht, das Verantwortung belohnt und die Finanzierung unseres Gemeinwesens auf eine gerechte Grundlage stellt.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ganztagsanspruch sorgt für mehr Chancengerechtigkeit und Entlastung von Familien</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/30/ganztagsanspruch-sorgt-fuer-mehr-chancengerechtigkeit-und-entlastung-von-familien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 17:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagsfraktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.spd-mi-lk.de/?p=28530</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Start des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder der ersten Klassenstufe am 1. August 2026 wird Familienpolitik im Alltag von Kindern und Eltern spürbar. Ganztag bedeutet mehr als Betreuung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Start des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder der ersten Klassenstufe am 1. August 2026 wird Familienpolitik im Alltag von Kindern und Eltern spürbar. Ganztag bedeutet mehr als Betreuung und schafft mehr Zeit zum Lernen, Spielen, Sporttreiben, Musizieren und gemeinsamen Entdecken.</strong></p>
<p><strong><em>Jasmina Hostert, </em></strong><em>familienpolitische Sprecherin:</em></p>
<p>„Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung eröffnet Kindern die Möglichkeit, ihre Talente zu entfalten und Eltern mehr Verlässlichkeit. Sie sollen ihren Arbeitstag planen können, ohne jeden Mittag neu organisieren zu müssen, wer ihr Kind abholt.</p>
<p>Mit dem Ganztagsförderungsgesetz haben wir im Jahr 2021 den Grundstein gelegt. Jetzt beginnt der Rechtsanspruch schrittweise Realität zu werden. Natürlich wissen wir, dass die Umsetzung weiterhin vielerorts Kraftanstrengungen erfordert. Der Rechtsanspruch ist erst dann erfolgreich, wenn er überall mit hoher Qualität eingelöst wird. Bund, Länder und Kommunen tragen dafür gemeinsam die Verantwortung.</p>
<p>Fortschritt zeigt sich darin, dass wir die Herausforderungen gemeinsam anpacken und Lösungen schaffen, die den Alltag der Familien langfristig verbessern. Wer auf die vergangenen Jahre blickt, sieht, wie viel sich verändert hat. Vor fast 20 Jahren wurde noch über den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gestritten. Heute ist er für Millionen Familien selbstverständlich. Genau das zeigt: Gute Familienpolitik entsteht nicht über Nacht. Sie braucht politischen Willen, einen langen Atem und Investitionen. Deshalb ist der Ganztagsanspruch kein Endpunkt, sondern der nächste Schritt auf dem Weg zu mehr Chancengerechtigkeit für jedes Kind.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achim Post würdigt “wirkliche Helden”</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/27/achim-post-wuerdigt-wirkliche-helden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 13:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.spd-mi-lk.de/?p=28500</guid>

					<description><![CDATA[„Gemeinschaft erleben, Musik genießen, Politik begegnen“, so hatten die SPD-Ortsvereine Gehlenbeck-Eilhausen und Lübbecke zu einem Sommerfest an der Königsmühle in Eilhausen eingeladen. Wie in den letzten Jahren nahmen auch Interessierte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28501" style="width: 1990px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/drei-ehrungen-spd-47-2026-1980x1485-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28501" class="size-full wp-image-28501" src="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/drei-ehrungen-spd-47-2026-1980x1485-1.jpg" alt="" width="1980" height="1485" srcset="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/drei-ehrungen-spd-47-2026-1980x1485-1.jpg 1980w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/drei-ehrungen-spd-47-2026-1980x1485-1-300x225.jpg 300w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/drei-ehrungen-spd-47-2026-1980x1485-1-768x576.jpg 768w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/drei-ehrungen-spd-47-2026-1980x1485-1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/drei-ehrungen-spd-47-2026-1980x1485-1-1500x1125.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1980px) 100vw, 1980px" /></a><p id="caption-attachment-28501" class="wp-caption-text">Auf dem Foto v.l.n.r.: Andreas Schröder, Christina Weng, Maximilian Reeck, Wilfried Fischgrabe, Micha Heitkamp, Inge Hoffmann, Anke Mozek, Günter Bösch, Michael Hafner, Philipp Knappmeyer, Achim Post</p></div>
<p>„Gemeinschaft erleben, Musik genießen, Politik begegnen“, so hatten die SPD-Ortsvereine Gehlenbeck-Eilhausen und Lübbecke zu einem Sommerfest an der Königsmühle in Eilhausen eingeladen. Wie in den letzten Jahren nahmen auch Interessierte ohne Parteizugehörigkeit und kommunalpolitisch engagierte Mitglieder anderer Parteien teil.</p>
<blockquote><p><a href="https://www.spd-luebbecke.de/2026/07/17/ehrungen-und-ueberparteilicher-austausch/" target="_blank" rel="noopener">Weiterlesen auf spd-luebbecke.de</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raum für Begegnung und Austausch</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/27/raum-fuer-begegnung-und-austausch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 12:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.spd-mi-lk.de/?p=28493</guid>

					<description><![CDATA[Der SPD-Ortsverein Porta Nordkette hat das AWO-Begegnungszentrum Lerbeck mit großer Freude unterstützt Wir sind stolz darauf, eine so wertvolle Einrichtung in unserer Stadt zu haben. Das AWO-Begegnungszentrum bietet Menschen eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span class="tm6">Der SPD-Ortsverein Porta Nordkette hat das AWO-Begegnungszentrum Lerbeck mit großer Freude unterstützt</span></strong></p>
<div id="attachment_28494" style="width: 1785px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/SPDOV.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-28494" class="wp-image-28494 size-full" src="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/SPDOV.jpg" alt="" width="1775" height="919" srcset="https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/SPDOV.jpg 1775w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/SPDOV-300x155.jpg 300w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/SPDOV-768x398.jpg 768w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/SPDOV-1536x795.jpg 1536w, https://www.spd-mi-lk.de/wp-content/uploads/2026/07/SPDOV-1500x777.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1775px) 100vw, 1775px" /></a><p id="caption-attachment-28494" class="wp-caption-text">Carsten Bulmahn, Volker Brockmeier, Jörg Achilles, Andreas Sander</p></div>
<p class="Normal tm5"><span class="tm6">Wir sind stolz darauf, eine so wertvolle Einrichtung in unserer Stadt zu haben. Das AWO-Begegnungszentrum bietet Menschen eine bedürfnisgerechte Umgebung, in der Begegnung, Austausch und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.</span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm6">Durch ein sicheres Wohnumfeld sowie vielfältige Veranstaltungen ermöglicht die Einrichtung größtmögliche Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit und soziale Teilhabe.</span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm6">Wir danken dem AWO-Begegnungszentrum herzlich für diese wichtige Arbeit. Solche Feste zeigen immer wieder, wie bedeutend Zusammenhalt und Gemeinschaft für das Wohlbefinden jedes Einzelnen sind.</span></p>
<p class="Normal tm5"><span class="tm6">„Wir freuen uns, diese wertvolle Arbeit unterstützen zu können. Das Begegnungszentrum leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Stadt und stärkt das Miteinander“, </span><span class="tm7">betonen <strong>Jörg Achilles</strong>, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Porta Nordkette, und <strong>Volker Brockmeier</strong>, Vorsitzender des Bezirksausschusses.</span></p>
<blockquote><p><em><strong>Mehr zum Thema:</strong></em><br />
<a href="https://spd-portawestfalica.de/ortsvereine/porta-nordkette/" target="_blank" rel="noopener">Microsite des SPD Ortsvereins auf spd-pw.de</a></p></blockquote>
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		<title>Die Landesregierung hat aus der jüngsten Hitzewelle nichts gelernt</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/24/die-landesregierung-hat-aus-der-juengsten-hitzewelle-nichts-gelernt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 11:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagsfraktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.spd-mi-lk.de/?p=28504</guid>

					<description><![CDATA[Zur heutigen Pressekonferenz von Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur erklärt Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW: Es ist gut, dass der Bund mit seinem Sondervermögen das finanzielle Fundament [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Pressekonferenz von Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur erklärt Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:</strong></p>
<p>Es ist gut, dass der Bund mit seinem Sondervermögen das finanzielle Fundament dafür geschaffen hat, damit sich NRW besser gegen die Folgen der Klimakrise schützen kann. Mona Neubaur darf die Mittel aus Berlin und längst beschlossene Maßnahmen jetzt aber nicht zur eigenen Zukunftsoffensive umetikettieren. Der überwiegende Anteil der angekündigten Mittel fließt jetzt aber in die Sanierung landeseigener Gebäude und Infrastruktur. Ihre Sanierung ist notwendig, doch damit holt das Land vor allem überfällige Investitionen nach. Eine umfassende Klimaanpassungsoffensive für Kommunen, Unternehmen und Bürger*innen ist das noch lange nicht. Bei zentralen Vorhaben bleibt zudem offen, wann sie starten, wie viel Geld tatsächlich fließt und nach welchen Kriterien es verteilt wird. Damit bleibt Ministerin Neubaur wieder einmal bei Ankündigungen, ohne einen belastbaren Plan vorzulegen.</p>
<p>Spätestens die jüngste Hitzewelle und die damit verbundene Übersterblichkeit hätten für die Landesregierung ein unüberhörbarer Weckruf sein müssen. Von einem Lerneffekt ist nach der heutigen Pressekonferenz der stellvertretenden Ministerpräsidentin aber nichts zu erkennen: Solange klare Zeitpläne, Zuständigkeiten und eine verlässliche Finanzierung fehlen, bleiben die angekündigten Maßnahmen heiße Luft – und davon gibt es absehbar schon genug.</p>
<p>Die Landesregierung muss langfristig abgesichert auch eigene Mittel bereitstellen und endlich das Klimaschutzgesetz anpassen. Einzelne und begrenzte Förderprogramme reichen nicht aus, um unsere Kommunen wirksam gegen Hitze, Starkregen, Dürre und Hochwasser zu wappnen. Wer die Menschen schützen und den Industriestandort NRW sichern möchte, muss auch Verkehrswege, Produktionsstandorte und Energieversorgung widerstandsfähig machen – mit einem verbindlichen Plan, dauerhaft gesicherten Mitteln und einer zentralen Koordinierung.</p>
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		<title>Verweigerte Führung und unterschätztes Risiko: Ministerin Gorißen hat in der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest gezögert, bis aus einem Feuerchen ein Flächenbrand wurde</title>
		<link>https://www.spd-mi-lk.de/2026/07/23/verweigerte-fuehrung-und-unterschaetztes-risiko-ministerin-gorissen-hat-in-der-bekaempfung-der-afrikanischen-schweinepest-gezoegert-bis-aus-einem-feuerchen-ein-flaechenbrand-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landtagsfraktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Antwort auf die Große Anfrage zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) liegt vor. Darin hat die SPD-Fraktion nach den Hintergründen der bislang nicht gestoppten Ausbreitung, der Strategie der Bekämpfung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Antwort auf die Große Anfrage zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) liegt vor. Darin hat die SPD-Fraktion nach den Hintergründen der bislang nicht gestoppten Ausbreitung, der Strategie der Bekämpfung und den weiteren Plänen von Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen gefragt. Hierzu erklärt Julia Kahle-Hausmann, zuständige Landwirtschaftspolitikerin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:</strong></p>
<p>„Seit Tag eins verweigert Ministerin Gorißen Führung im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest. Stattdessen hat sie darauf gewartet, bis aus einem Feuerchen ein Flächenbrand wurde. Die Antwort auf die Große Anfrage ist ein Protokoll von Zaghaftigkeit und unterschätztem Risiko.</p>
<p>Im Juni 2025 brach die ASP in NRW aus. Seitdem kleckert Ministerin Gorißen hinter der Lage her. Immer wieder mussten Sperrzonen nachträglich ausgeweitet werden. Eine systematische Kartierung der betroffenen Gebiete mit Drohnen begann erst am 22. Februar 2026, auch weil das Ministerium sich erst am 8. Dezember um Befliegungen bemühte. Die anfängliche Jagdruhe war nachvollziehbar mit der Gefahr begründet, infizierte Wildschweine zu versprengen. Die Antwort auf die Große Anfrage zeigt allerdings auch: Erst im Oktober 2025 wurde in den betroffenen Regionen eine verstärkte Bejagung angeordnet. Damit vergingen zwischen Erstnachweis und umfassender Bestandsreduzierung in Teilen des Gebiets etwa dreieinhalb bis viereinhalb Monate.</p>
<p>Diese permanente Zögerlichkeit ist mit dem mangelnden Risikobewusstsein der Ministerin zu erklären. In der September-Sitzung des Landwirtschaftsausschusses hielt Ministerin Gorißen zu den ersten Maßnahmen fest, dass sie ‚eine Ausbreitung der ASP in nicht betroffene Gebiete verhindert haben‘. Die Ministerin jubelte also schon, als das Rennen gerade erst begonnen hatte. In der Antwort auf die Große Anfrage spricht ihr Haus inzwischen selbst nur noch von einem Verlangsamen statt von einem Verhindern.</p>
<p>Maßgeblich angepasst hat die Ministerin ihr Krisenmanagement trotzdem nicht. Bei der Einrichtung weißer Zonen ist sie aktuell noch im Ankündigungsmodus. Was weiterhin fehlt, ist der eigentliche strategische Kern: konkrete Ziele, einheitliche Daten, überprüfbare Wirksamkeitskriterien und eine klare operative Gesamtverantwortung. Wer nicht sagen kann, wie stark der Schwarzwildbestand bis wann reduziert werden muss, kann am Ende auch nicht belastbar belegen, ob seine Strategie erfolgreich ist. In diese Haftung möchte Ministerin Gorißen aber offenbar auch gar nicht kommen. Die Seuchenbekämpfer und Behörden vor Ort tun ihr Bestes. Dieser operativen Ebene sind wir für ihren großartigen Einsatz dankbar. Umso frappierender ist das Auftreten der Entscheidungsebene. In dieser Großlage will die zuständige Ministerin am liebsten nur Zaungast sein. Ausweislich der Antwort lehnt sie bis jetzt ab, dass ihr Haus die zentralisierte Führungsverantwortung in der Seuchenbekämpfung übernimmt. Deswegen kann sie wichtige Fragen auch nicht beantworten – etwa, wie viele Jäger sich wirklich aktiv an der Reduzierung des Bestands beteiligen oder wie die Einbindung der Landwirtschaft praktisch gelingt.</p>
<p>Was für ein fatales Signal. Die ASP wird uns leider noch eine ganze Weile beschäftigen. Noch können wir die Ausbreitung auf Nutztierbetriebe verhindern. Tierseuchen werden zudem insgesamt zunehmend zu einem Problem. Hier brauchen wir ein ganz anderes Mindset: umfassende Maßnahmen ab Tag 1. Denn wenn es anfängt zu brennen, brauchen wir den Löschzug und kein Eimerchen. Für uns bedeutet das jetzt auch: Zentrale Verantwortung im Ministerium bündeln. Bei der Jagd nicht nur auf Freiwilligkeit mit Prämien, sondern stärker auf den geballten Einsatz von Berufsjägern setzen und die Landwirtschaft verbindlich einbinden. Der Kampf gegen Seuchen braucht viel Geld, das ist richtig und unausweichlich. Doch nur mit konsequenten Maßnahmen und klarer Organisation werden diese Mittel effizient eingesetzt.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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